Historie des Widerstandes

1974 bis 1980: Die Arbeitsgemeinschaft von vier Bürgerinitiativen (Hambach, Bergheim, Esch und Stetternich) ist gegen den Tagebau Hambach aktiv. Die Arbeitsgemeinschaft fordert folgendes: – Es wird ein Teilplanverfahren Ökologie beim Regierungspräsidenten beantragt. – Die von Wissenschaftlern vorgeschlagenen Auflagen werden nicht berücksichtigt. – Es gibt keine keinerlei Feststellungen über die lungengängige…

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1984 Dr. Gerta Bauer

Zitate aus der Studie von Frau Dr. Gerta Bauer. Bürgewälder, Landschaftsplan 3, Analyse des Naturhaushalts von 1984. – Der gravierendste Eingriff dürfte aus Sicht des Naturschutzes und der Landschaftsökologie die Wegnahme der Bürgewälder sein. – Das Restloch entwickelt sich ohne Bepflanzung und Wasserfüllung zu einem Kaltluftsee. – Bei gleichzeitiger Versickerung…

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Dezember 1994

Unser Wald. Ein Gedicht zum Hambacher Forst und zu den Bürgewäldern von Waltraud Schnell. Auch veröffentlicht im NABU Info 1997. Download als pdf

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24. Januar 1995

Waltraud Schnell beantragt die Sicherstellung der Gesamten Bürgewälder südlich der Autobahn A4 im Raum Düren-Kerpen als Naturschutzgebiete. Waltraud und Paul Schnell haben in den letzten 20 Jahren Bestandsaufnahmen gemacht. Die Maiglöckchen-Stileichen-Hainbuchenwälder sollen mit ihren eiszeitlichen Reliktarten als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden. Es wurden 400 Pflanzenarten und davon ca. 20 der Roten…

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19. April 1997

Leserbrief von Susanne Kaiser. Die nach nach Bundesberggesetz vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) soll die Auswirkungen des Tagebaus auf die Menschen, Tiere und Pflanzen des betroffenen Gebietes prüfen. Die Umweltverträglichkeitsprüfung wurde jedoch von Rheinbraun aber nicht durchgeführt … im Merzenicher Erbwald und anderen Bereichen der ehemaligen Bürgewälder (Hambacher Forst) … werden viele…

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2. Oktober 1997

Leserbrief von Dr. Rüdiger Hegner. Die UN-Konvention „Bewahrung der Biologischen Vielfalt“ ist für Deutschland verbindlich. Wir sind davon überzeugt, dass ein größerer Rest der Bürgewälder stehenbleiben wird, denn die letzten Jahre des Braunkohlenabbaus in Deutschland sind angebrochen.

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17. November 1999

Leserbrief von Dr. Rüdiger Hegner. Mittelspecht: Problem auf den Punkt gebracht Die ökologische Einmaligkeit der Bürgewälder kann man nur andeutungsweise an der Vogelart Mittelspecht verdeutlichen, denn der Braunkohlen-Tagebau vernichtet ein komplexes altes Waldökosystem, das in NRW sonstwo nicht mehr gegeben ist. Herr Inden“schießt nicht auf Mittelspechte“, er bringt das Naturschutz-Problem…

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