28. August 1997

Leserbrief von Heinz-Jakob Breuer, der beim Bürgerausschuss Manheim rausgeworfen wurde, weil er darauf hingewiesen hat, dass Manheim zeitlich erst nach dem Rahmenbetriebsplan Hambach I umgesiedelt werden muss.
Minderheit will umsiedeln !
Die Gründung des Bürger-Ausschuß zur Umsiedlung Manheims kann nur als Flucht nach vorne einer Minderheit der Manheimer Bürger gewertet werden. Ziel des Ausschusses ist es nicht Manheims Lebensqualität zu erhalten, sondern Manheim mit Haut und Haaren an Rheinbraun zu verkaufen.
Dabei liegt Manheim erst im Betriebsplan von Hambach I nach 2020. Und der muß erst beantragt werden.
Die Gründungsmitglieder des Bürgerausschusses scheinen mit den demokratischen Regeln nicht vertraut zu sein !. Wie anders läßt sich erklären, daß ich bei der Versammlung rausgeworfen wurde. Und das nur weil ich darauf hingewiesen habe das ich die Satzung erst durch meine Anwesenheitsunterschrift akzeptieren mußte, bevor ich sie einsehen konnte. Wer aufgrund dessen Hausverbot erteilt, disqualifiziert sich selbst als reiner verlängerter Arm von Rheinbraun-Interessen. Sieht so der Vorstand aus, dem man sich als Manheimer Bürger anvertrauen soll, oder wird hier nur der Bock zum Gärtner gemacht ?.
Dabei pfeifen es die Spatzen schon von den Manheimer Dächern, daß eine mögliche Umsiedlung nur durch massive juristische Auseinandersetzungen durchzusetzen ist. Manheim wird nicht vom Erboden verschwinden, denn die fossile Braunkohlenverstromung hat sich schon heute überlebt.

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