24. Oktober 2001

Flugblatt und Podiumsdiskussion: An alle Buirer: Das ist unglaublich aber wahr:
KIES-LOCH IN BUIR noch vor dem KOHLE-LOCH ?

Ganz aktuell: „Quarztagebau Vogelsang“ in Buir geplant
Unter der Bezeichnung „Quarztagebau Vogelsang“ existieren seit kurzem konkrete, bis heute aber noch nicht öffentlich gemachte Pläne zum Abbau von Kies am Ortsrand von Buir. Wie der Lageplan zeigt, soll direkt hinter dem Bahnhof und den Bahngleisen ein 90 Hektar großes Kies-Loch entstehen. Jeder Meter soll ausgeschöpft werden. In der Planung überschreitet deshalb die Kiesgrubengrenze sogar noch die Ränder des geplanten Braunkohle-Tagebaus in Richtung Buir. Bis an die Gleise !

Der aktuelle Stand der Dinge: Die Verhandlungen der Grundeigentümer Brecher und Krafft mit der Firma Josef Klösters KG aus Kempen laufen. Am 27.9.’01 tagte zu diesem Thema bereits der Umweltausschuss der Stadt Kerpen, und am 09.10.’01 findet schon der erste sogenannte „Anhörungstermin“ beim Bergamt Düren statt. Und in Buir ist niemand informiert !?

Mittendrin liegt das Landschaftsschutzgebiet Wald „Vogelsang“
Mitten im geplanten Abbaugebiet liegt das allen Buirern bestens bekannte und als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesene Waldgebiet „Vogelsang“. Auf Antrag des Kiesgrubenbetreibers soll der „Vogelsang“ kurzerhand als nicht mehr schützenswert eingestuft werden. Ganz geheuer scheint das selbst den Planern nicht zu sein, denn sie baggern erst jahrelang rund um den Wald herum (siehe Pfeile in der Skizze), bevor er dann selbst geopfert werden soll. Es heißt wörtlich: „Der Abbau erfolgt im Uhrzeigersinn um den Waldbestand „Vogelsang“ herum“.






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