19.Dezember 2019 Braunkohlelobbyverein wirft Schulbuchverlag Zensur vor

Weil ein Schulbuchverlag in seinen Zeitschriften keine Braunkohlewerbung mehr drucken möchte wirft der Lobbyverein DEBRIV, zu dem auch RWE gehört, diesem Verlag in DEBRIV Informationen und Meinungen (03/19) Selbstzensur vor. (und hier und hier)

Abgedruckt wurde auch die Antwort des Schulbuchverlags. Dort wird damit argumentiert, dass die Werbung beim Zielpublikum des Verlages nicht gut ankam und man Umsatzeinbußen befürchte. Also völlig verständliche Motive nicht mehr die Werbung eines Lobbyvereins zu drucken. Zumal dieser im gleichen Dokument auch die Marktwirtschaft lobt.

So gesehen könnte der Vorwurf der Selbstzensur, obwohl es rein wirtschaftlicher Erwägungen eines Unternehmens sind, den Straftatbestand der Verleumdung erfüllen. Wäre natürlich schön, wenn der Schulbuchverlag rechtlich dagegen vorgeht. Ich habe die jedenfalls einfach mal darüber informiert. Denn wer weiß schon, ob die das überhaupt mitbekommen haben.
Quelle: https://ulrics.blog/2019/12/07/braunkohlelobbyverein-debriv-wirft-schulbuchverlag-zensur-vor-hambibleibt-allegegenrwe/
Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay

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