03. Februar 2022 Interview mit Elsdorfs Buergermeister Heller

Leserbrief von Dieter L’honneux, Kerpen-Buir:

Herr Heller beklagt die Nachteile seiner Stadt Elsdorf durch den Tagebau, lässt aber leider nicht erkennen, dass er sich als Bürgermeister für die gesetzlich eindeutig vorgeschriebene Rekultivierung nach der Auskohlung einsetzt bzw. darauf besteht. Das heißt ganz klar, die Abraumhalde Sophienhöhe muss zurück ins Tagebauloch befördert werden. Ein hoch qualifizierter RWE-Beschäftigter schrieb mir kürzlich, dass es doch egal sei, ob der Restsee 300 m oder 100 m tief ist. Dass man bei nur 100 m Tiefe etwa zwei Drittel der ohnehin sehr knappen Wassermenge spart, hat der gute Mann nicht erkannt, das wird auch aufgrund seiner hohen Qualifikation nicht geschehen. So träumen unsere Bürgermeister Heller und Spürck weiter von einem gigantischen Restsee, im Sinne von RWE. Wenn dann irgendwann erkennbar ist, dass dies nicht zu realisieren ist, befinden sich die Verantwortlichen des Unfugs im Ruhestand.

Quelle:
03.02.2022 Kölner Stadt Anzeiger

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