06. Juni 2022 Naturforscherin für den Erhalt der Bürgewälder und den Hambacher Forst

Zum Tod von Birgit Schnell:
Unvergessen ist das unermüdliche Engagement von Birgit Schnell, die Einzigartigkeit und die Schutzwürdigkeit der Bürgewälder und des Hambacher Forstes zu erforschen. Sie hat dabei auch ihre Eltern, die Naturschützer Waltraud und Paul Schnell bei den wichtigsten Bestandsaufnahmen unterstützt, die in dieser Region jemals gemacht wurden. Durch ihre Akribie und durch ihre sehr menschliche Art hat sie es erst möglich gemacht, die Maiglöckchen-Stileichen-Hainbuchenwälder mit ihren eiszeitlichen Reliktarten zu erforschen. Dabei stand sie immer auf der Seite der Natur und nicht auf der Seite der für viel Geld von RWE / Rheinbraun arbeitenden Planungsbüros, die letztlich nur ihre Seele verkaufen, da sie es besser wissen müssten. Birgit Schnell hat entscheidend dazu beigetragen, mehr als 400 Pflanzenarten und ca. 20 der Roten Liste Arten zu kartiert. Durch Birgits Einsatz konnten 44 Arten von Weichtieren, davon 7 der Roten Liste festgestellt werden und es wurden 84 Vogelarten beobachtet, davon 13 der Roten Liste z.B. Mittelspecht, Grauammer und Flußuferläufer. Birgit und Paul Schnell konnten alle Vogelarten genau durch ihren Gesang bestimmen. Wohl wissend, dass durch den Tagebau Hambach die Natur unwiederbringlich zerstört wurde und wird, hat es die Bezirksregierung, flankiert durch diverse käufliche Gutachten von Akteuren der Politik- und Konzerninteressen, immer abgelehnt, die durch Birgit Schnell erforschten Gebiete als Naturschutzgebiete auszuweisen. Trotzdem oder gerade deswegen hat sie sich davon nicht beeindrucken lassen und hat weiter geforscht. Leider ist Birgit Schnell nun viel zu früh verstorben. Wir werden Birgit vermissen.

09. Juni 2022 Sicher vom Speedway zum Forum

Leserbrief von Dieter L’honneux, Kerpen-Buir: Da haben fünf hochrangige Persönlichkeiten aus der Politik und von RWE mit viel Tamtam den letzten Abschnitt der Fahrradstraße eingeweiht, verbunden mit reichlichen gegenseitigen Belobigungen. Herr Eyll Vetter betonte, da ist noch Potenzial im Revier. Hoffentlich meint er damit auch die baldige Eröffnung der K53…

weiter lesen …

16. Maerz 2022 Unsere Stadt wird versinken

Leserbrief von Dieter L’honneux, Kerpen-Buir: Den Leserbrief von Frau Christine Aßenmacher kann man so nicht hinnehmen. Wieso muss es ausgerechnet das Material aus der Manheimer Bucht sein, um die Böschung des Restsees zu sichern, und parallel die Abraumhalde Sophienhöhe täglich größer wird? RWE und die Politiker wollen das alte Manheim…

weiter lesen …

25. Februar 2022 Plaedoyer fuer den Abriss

Leserbrief von Dieter L’honneux, Kerpen-Buir: Von Herrn Wilhelm Lambertz war leider nichts anderes zu erwarten, er hat sich ja auch mit seinen Gleichgesinnten für einen schnellen Abriss seiner eigenen Heimat stark gemacht. Die wahren Gründe hierfür dürften ja allgemein bekannt sein. Auch die besonders enge Verbindung der Familie Lambertz zu…

weiter lesen …

10. Februar 2022 Kerpener Stadtrat rueckt von Forderungen ab

Leserbrief von Dieter L’honneux, Kerpen-Buir: Unsere Volksvertreter haben wieder mal für RWE entschieden , auch der Unsere Volksvertreter haben wieder mal für RWE entschieden, auch der Vorsitzende der sogenannten christlichen Partei glaubt RWE, dass NUR der Boden unter Manheim für die Böschungssicherung geeignet ist. Herr Ripp soll mal auf die…

weiter lesen …